Das einzige, was am Tauchen wirklich nerven kann ist die wenige Zeit, die man unter Wasser verbringen kann. Fast jeder Taucher kennt das Gefühl, dass sich einstellt, wenn man gerade einen tollen Fischschwarm sieht, aber die Luft in der Flasche sich dem Ende neigt und man Auftauchen muss. Dagegen kann man nicht all zu viel machen, aber es gibt ein paar Tipps, wie man etwas Luft sparen kann, ohne dabei die Sicherheit zu vernachlässigen.

Psychologische Tipps

Es mag seltsam klingen, aber Luftverbrauch ist oft auch eine Frage der Einstellung. Es hat schon einen Grund, dass Anfänger viel mehr Luft verbrauchen als erfahrene Taucher. Wer gerade erst anfängt, ist zum Beispiel nervös und aufgeregt bei den ersten Tauchgängen. Was automatisch zu einer schnelleren Atmung führt. Vielleicht will man auch sich und anderen etwas beweisen, was ebenfalls den Luftverbrauch durch mehr Anstrengung ansteigen lässt.

  • Man sollte den Tauchgang genießen und sich entspannen
  • Wer sich wenig bewegt, verbraucht auch wenig Energie und Luft
  • Tauchen ist kein Leistungssport, man kann es ruhig angehen lassen

Tipps zur Ausrüstung

Man kann auch über seine Ausrüstung Luft sparen. Ganz oben auf der Liste steht die Ausstattung mit Bleigewichten. Am Anfang hat man zu viel Blei dabei, was die Sicherheit erhöht, aber auch den Luftverbrauch. Mit der Zeit bekommt man außerdem mehr Erfahrung was das Tarierjacket angeht und die Luft die man dafür benötigt. Es dauert etwas, bis man schweben kann, aber am Ende wird das durch einiges an Lufteinsparung belohnt. Gute Flossen sind ebenfalls ein Luftsparer: Wenn man diese auch noch so einsetzt, dass man durchs Wasser gleitet, kann man Energie und Luft einsparen. Dabei ist es wichtig seine Kraft möglichst effektiv einzusetzen.

Allgemein kann man auch Luft einsparen, wenn man körperlich fit ist. Ein großes Lungenvolumen kann dabei übrigens oft eher hinderlich sein. Ausreichend ist eine normale Fitness, bei der man ruhig atmet und einen regelmäßigen Herzschlag hat.