Das Schöne am Tauchen ist, dass man dank der Luftflaschen lange Zeit unter Wasser bleiben und die Vielfalt der Natur bewundern kann. Wer sich bereits eine gute Ausrüstung zugelegt hat, wird am Ende vor der Frage stehen, welchen Atemregler man am besten nehmen sollte.

Funktionsweise des Reglers

Den Atemregler sorgt vor allem erst mal dafür, dass die Luft aus der Flasche nicht mit dem Druck von 200 bar entweicht, mit dem sie befüllt wurde. Sonst würde man ganz schöne Probleme beim Atmen haben beziehungsweise durch das explosionsartige Entweichen womöglich einige Zähne verlieren. Er liefert aber auch Luft, um das Tarierjacket aufzublasen, und schließlich ist er auch mit dem Finimeter verbunden, das anzeigt, wie viel Restluft noch vorhanden ist. Der Atemregler besteht aus zwei Stufen.

Erste Stufe: Der Verteiler

Die erste Stufe eines Atemreglers besteht aus mehreren Komponenten. Diese sind:

  • Schutzkappe
  • Drucksender
  • Anschlüsse von drei Schläuchen

Die Anschlüsse dienen den Schläuchen die Atemluft bringen, das Jacket aufblasen und das Finimeter versorgen. Der Verteiler regelt aber auch den Druck aus der Flasche herunter.

Zweite Stufe: Mundstück

Diese Stufe besteht nicht nur aus dem Mundstück, sondern auch aus einem weiteren Druckregler, der die Luft und deren Druck abhängig von Deinem Atem regelt. Eine kleine eingebaute Membran kann erkennen, wie stark Du einatmest. Außerdem besitzt die zweite Stufe noch eine Luftdusche, mit der man sich den Mund ausspülen kann, aber auch Bojen mit Luft befüllen kann. Beim Mundstück ist es wichtig, dass es gut sitzt, aber auch angenehm zu tragen ist. Ein schlechtes Mundstück kann einen Tauchgang schnell zu einem unangenehmen Erlebnis machen.

Man sollte übrigens darauf achten, dass man DIN-Anschlüsse verwendet. Sie sind nicht nur in ganz Europa üblich, sondern sorgen auch für mehr Sicherheit, weil sie fest mit dem Flaschenventil verschraubt sind. In Asien findet man noch die alternativen INT-Anschlüsse, für die es aber einen Adapter zu den DIN-Anschlüssen gibt.